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Das kulturelle Angebot in Frankfurt ist groß: Konzerte, Musicals, Opern, Shows, Varieté und Kunstausstellungen bieten ein vielfältiges Programm. Besonders erwähnenswert ist das Museumsufer, einer der bedeutendsten Standorte für Museen in Deutschland und Europa. Insgesamt umfasst die Museumslandschaft in Frankfurt am Main etwa 60 größere und kleinere Museen und Ausstellungshäuser. Eine Kunstform, die auch ihren Platz in Frankfurt am Main hat, aber weder irgendwo ausgestellt ist, noch gebührend online dokumentiert wird, ist Streetart. Das Online-Archiv „Murals Art Frankfurt“ schliesst nun diese Lücke.

Murals Art Frankfurt ist das Schaufenster für großformatige Streetart, Wandkunst und Fassadengestaltung in Frankfurt am Main.

Die Website präsentiert seit Juli 2017 dieses Thema auf einzigartige Weise: Stadtbezogen, mit zahlreichen Fotos der Werke, Informationen zu den Künstler*innen, einem interaktiven Stadtplan, in dem alle Standorte der Werke eingetragen sind und einigen Making-of-Videos der Artists. Dokumentiert wird Graffitikunst an Hauswänden, sogenannte „Murals“ und andere kreative Fassadengestaltungen und Wandmalereien. Aktuell (Stand: Mai 2020) sind 56 Werke nationaler und internationaler Streetartists und Fassadengestalter zu sehen, z.B. von Bomber, Case Ma’Claim, Cor, ECB, Guido Zimmermann, Herakut und Klark Kent. Die zu sehenden Murals sind zwischen 1997 und 2020 entstanden und bis auf wenige Ausnahmen auch heute noch im Stadtbild vertreten.

Murals sind die größte und auffälligste Ausdrucksform der Streetart und in zahlreichen Großstädten der Welt zu entdecken.

Der Begriff „Mural“ leitet sich von Muralismo ab und steht allgemein für Wandmalerei im öffentlichen Raum. Streetartists erschaffen mit Sprühdosen, Malerrollen und Schablonen aufwendige und großflächige Kunstwerke. Im Gegensatz zu anderen Formen der Streetart handelt es sich bei Murals in der Regel um legale Projekte, die aus Auftragsarbeiten, Streetart-Festivals oder Open-Air-Ausstellungen hervorgehen.

Murals Art Frankfurt ist ein Projekt von Roberto Zambotti.